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Coaching bei Neuorientierung 

Manche Veränderungen suchst du dir aus: der Wiedereinstieg nach der Familienphase, ein Berufswechsel, die Entscheidung, dass es so nicht weitergehen soll. Andere standen nicht auf dem Plan – eine Trennung, eine Diagnose, ein Jobverlust, Kinder, die ausziehen, Eltern, die plötzlich Hilfe brauchen. Und manchmal ist von außen alles in Ordnung, und trotzdem bleibt das Gefühl, noch nicht dort zu sein, wo du eigentlich hinwillst.
 

Am Ende laufen alle drei auf dieselbe Frage hinaus: Was machst du jetzt damit? Nicht, warum es passiert ist. Sondern was du entscheidest.

 

Warum das allein oft nicht klappt

 

Vieles kann man mit sich selbst ausmachen. Veränderung gehört selten dazu, und der Grund ist ziemlich banal: Du machst die Dinge seit Jahren auf eine bestimmte Art. Diese Art hatte gute Gründe, sie hat lange funktioniert – und sie liefert zuverlässig dasselbe Ergebnis. Wer etwas anderes will, muss etwas anderes tun. Genau das sieht man von innen heraus am schlechtesten. Ein Coaching ist der Blick von außen, plus jemand, der nachfragt, wenn du an der entscheidenden Stelle wieder abbiegst.

 

Wie ich arbeite

 

Ich begleite seit vielen Jahren Menschen in Umbruchphasen; unter anderem habe ich für das Bundesfamilienministerium gecoacht. Die meisten, die zu mir kommen, sind Frauen: kompetent, voller Kalender, und mit der Erwartung, dass ein Coaching mehr liefert als schöne Sätze. Männer coache ich ebenso.

 

Meine Arbeit hat drei Schritte.
 

  • Ordnen: Wir sortieren, was gerade alles gleichzeitig auf dem Tisch liegt.

  • Klären: Wir finden heraus, was du eigentlich willst – und was davon wirklich deins ist und nicht die Erwartung von jemand anderem.

  • Entscheiden: Du legst fest, was als Nächstes passiert, konkret genug, dass du es am Montag tun kannst.
     

Ich grabe dafür nicht jahrelang in der Vergangenheit. Und ich sage dir, was ich sehe, auch wenn es unbequem ist; alles andere wäre eine vertane Stunde. Was Klientinnen mir am häufigsten zurückmelden: Sie gehen mit etwas raus, das sie am nächsten Tag tatsächlich benutzen können.

> Du bist unsicher, ob Coaching oder Therapie das Richtige ist? Dazu habe ich hier etwas geschrieben.

 

Wenn die Veränderung nicht geplant war

 

Manche Dinge lassen sich nicht rückgängig machen. Was sich ändern lässt, ist der Umgang damit, und das ist mehr als Trost. Wenn das Leben schneller war als du, denkt der Kopf erst einmal in Schleifen. Im Coaching sortieren wir: Was liegt in deiner Hand, was nicht? Welche Fähigkeiten hast du, die du gerade nicht siehst, weil sie dir längst selbstverständlich geworden sind? Gerade Menschen, die immer gut funktioniert haben, unterschätzen, wie viel sie schon bewiesen haben – im Beruf genauso wie in der Organisation eines kompletten Familienlebens. Diese Ressourcen sichtbar zu machen und daraus einen machbaren ersten Schritt zu bauen, ist der Kern meiner Arbeit. Das ist Handwerk, keine Durchhalteparole.

Körper und Kopf gehören zusammen

 

Ich komme aus dem Health Coaching und dem Personal Training, deshalb gehören Schlaf, Energie und Erholung für mich zur Sache dazu. Vieles zeigt sich zuerst im Körper, lange bevor man es benennen kann: Der Schlaf wird schlechter, die Energie reicht bis nachmittags, der Rücken meldet sich, das Gewicht verändert sich. Manchmal ist das der eigentliche Einstieg – dann fangen wir dort an. Und solange der Körper im Dauerlauf ist, wird jede Entscheidung schwerer, als sie sein müsste.

 

So starten wir

 

Wir arbeiten vor Ort in Meerbusch und Düsseldorf oder online per Videocall, je nachdem, was in deinen Alltag passt. Der Anfang ist ein kostenloses Kennenlerngespräch, 15 Minuten. Da geht es noch nicht um dein Thema in der Tiefe, sondern darum, ob die Chemie stimmt. Wenn ja, nehmen wir uns deine Situation im nächsten Gespräch konkret vor.

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