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Impulsvortrag Veränderung

Sie kennen das Muster wahrscheinlich: Der Vortrag ist gut, die Stimmung im Raum ist gut, alle nicken. Vier Wochen später arbeitet niemand anders als vorher. Das liegt selten daran, dass die Inhalte falsch waren. Es liegt daran, dass Menschen ihre Arbeit seit Jahren auf eine bestimmte Weise machen, aus Gründen, die meistens vernünftig sind, und ein einzelner guter Vormittag ändert daran nichts.

Deshalb spreche ich weniger über Motivation und mehr darüber, was Veränderung tatsächlich trägt: welche Überzeugungen im Weg stehen, warum gute Vorsätze zuverlässig im dritten Monat kippen, und was man stattdessen aufsetzen kann, damit es auch an schlechten Tagen funktioniert.

 

Meine Themen

Wie man auch ohne Motivation zu seinen Zielen kommt

Motivation ist ein Gefühl, und Gefühle sind schlechte Projektmanager. Wer darauf wartet, dass die Lust kommt, wartet an manchen Tagen vergeblich – und schiebt dann nicht nur das Training, sondern auch das unangenehme Gespräch und die überfällige Entscheidung. In diesem Vortrag geht es darum, was Motivation eigentlich ist und wo sie systematisch überschätzt wird: warum jede offene Entscheidung Kapazität verbraucht und was passiert, wenn man sie vorher trifft statt jedes Mal neu. Welche Überzeugungen dabei im Weg stehen, allen voran das „ganz oder gar nicht“, das schon so viele gute Vorhaben beendet hat. Und wie man über den Körper in einen Zustand kommt, statt darauf zu warten, dass der Kopf ihn liefert – ein Zusammenhang, den die meisten aus dem Sport kennen und im Arbeitsalltag komplett ignorieren. Für Teams in Veränderungsphasen, für Führungskräfte und überall dort, wo etwas beschlossen ist und trotzdem nicht ins Laufen kommt.

Ein Körper, der mitmacht

Die meisten wissen über Schlaf, Essen und Bewegung längst genug – und sitzen trotzdem um 15 Uhr mit leerem Akku da. Ich drehe das Thema deshalb um: Nicht „was wäre gesund“, sondern „welches Leben führen Sie eigentlich, und was muss Ihr Körper dafür können?“ Wer viel reist, viel spricht, viel entscheidet und dazwischen Kinder oder Eltern versorgt, braucht andere Voraussetzungen als jemand, der acht Stunden am Schreibtisch sitzt. In diesem Vortrag geht es darum, wie man den Körper gezielt dorthin entwickelt, statt ihn zu verwalten: was tatsächlich Kraft und Ausdauer aufbaut, warum Kontext wichtiger ist als Wissen – wie und wo gegessen wird, ob Pausen erlaubt sind oder heimlich stattfinden – und was das Nervensystem überhaupt als Erholung verbucht. Ohne Ernährungspläne, ohne Optimierungsdruck, auf Basis meiner Ausbildung als Harvard Health Coach. Für Gesundheitstage, Führungskräfterunden und Teams, die dauerhaft im roten Bereich fahren.

Rückkehr nach der Familienphase

Was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus einer Elternzeit mitbringen, was den Wiedereinstieg tatsächlich schwierig macht und woran gute Absichten in der Praxis scheitern. Ich habe zu diesem Thema für das Bundesfamilienministerium gecoacht. Für HR, Personalentwicklung und Diversity-Verantwortliche – gerade dort, wo nach der Rückkehr regelmäßig gekündigt wird.

Alle drei Themen passe ich an Ihre Situation an. Was ich vorher wissen möchte: Wer sitzt im Raum, was ist der Anlass, und was soll danach anders sein.

 

Vortrag oder Workshop

 

Ein Impulsvortrag dauert 45 bis 60 Minuten, mit Zeit für Fragen etwa 75. Für Mittagsformate biete ich eine kompakte Stunde an, auch digital. Das ist der richtige Rahmen, wenn ein Thema gesetzt werden soll und viele Menschen gleichzeitig erreicht werden – und oft der Anlass, aus dem später ein Workshop wird.

Nachhaltiger wirkt der Workshop. Ein halber Tag, und der Unterschied ist nicht die Länge, sondern die Richtung: Beim Vortrag setze ich das Thema für alle, im Workshop schaut jeder auf die eigene Situation. Wo genau hakt es bei mir? Welche Entscheidung treffe ich seit Monaten jeden Morgen neu? Welche Überzeugung steht mir im Weg, und was wäre der kleinste Schritt, der am Montag tatsächlich stattfindet? Ich arbeite dabei mit denselben Fragen wie im Einzelcoaching, nur in der Gruppe – am Ende hat jeder etwas Eigenes in der Hand.

Ich arbeite vor Ort im Rheinland und bundesweit, digitale Formate gehen jederzeit. Das Honorar richtet sich nach Format, Aufwand und Anfahrt.

 

Wer da vorne steht

 

Ich bin Johanna Wehler, Coachin und Harvard-zertifizierter Health Coach. Vor meiner Selbstständigkeit habe ich in Journalismus, PR und Unternehmenskommunikation gearbeitet. Seit Jahren begleite ich Menschen in beruflichen und persönlichen Umbruchphasen; unter anderem habe ich im Auftrag des Bundesfamilienministeriums gecoacht.

Was ich über Training, Essen und Energie erzähle, mache ich selbst, seit Jahren und auch an den Tagen, an denen ich keine Lust habe. Nicht aus Disziplin um ihrer selbst willen, sondern weil ich vier Kinder, mehrere Jobs und einen vollen Kalender habe und einen Körper brauche, der da mitkommt. Das ist auch der Grund, warum ich nicht mit Plänen und Rezepten arbeite: Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie weit die tragen und ab wann es um etwas anderes geht.

Was Sie von mir nicht bekommen: Standardfolien und Sätze, die am nächsten Tag niemand mehr erinnert. Was Sie bekommen: einen Vortrag, der die Sache beim Namen nennt, mit Beispielen aus echter Beratungsarbeit.

So kommen wir ins Gespräch

 

Schreiben Sie mir kurz, worum es geht – Anlass, ungefähre Teilnehmerzahl, Wunschtermin. Wir telefonieren zwanzig Minuten, ich frage nach, was Sie mit dem Termin erreichen wollen, und Sie bekommen danach ein Angebot mit Thema, Ablauf und Preis. Wenn ich der Meinung bin, dass ein Vortrag Ihr Problem nicht löst, sage ich das auch.

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