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Wiedereinstieg nach der Familienphase

Irgendwann steht die Frage im Raum. Manchmal, weil ein Datum feststeht und die Elternzeit endet. Manchmal, weil das jüngste Kind in die Schule kommt und plötzlich Stunden frei werden, die vorher belegt waren. Und manchmal, weil du merkst, dass du nicht mehr zurück willst, wo du vorher warst, aber auch nicht sagen könntest, wohin stattdessen.

Was den Wiedereinstieg schwierig macht, sind selten fehlende Fähigkeiten. Es ist die Kombination aus verschobenen Prioritäten, einem Arbeitsmarkt, der immer noch in starren Modellen denkt, und der eigenen Unsicherheit, ob man nach ein paar Jahren überhaupt noch mitspielen kann.

 

Was wir gemeinsam machen

 

Ordnen. Zuerst schauen wir uns deinen tatsächlichen Alltag an, nicht den idealen. Welche Zeiten sind fest, welche verhandelbar? Wann bist du leistungsfähig und wann nicht? Was muss zwingend von dir erledigt werden und was hat sich nur so eingespielt? Ohne diese Bestandsaufnahme entsteht ein Berufswunsch, der in deinem Leben nicht stattfinden kann.

Klären. Dann geht es darum, was du eigentlich willst. Nicht, was vernünftig wäre, nicht, was in deinem Umfeld erwartet wird, sondern was du wählen würdest, wenn niemand zuschaut. Dazu gehört auch die ehrliche Frage, ob der alte Arbeitgeber wirklich noch passt oder ob du nur deshalb zurückgehst, weil es der Weg mit dem geringsten Widerstand ist.

Entscheiden. Am Ende steht ein Weg mit konkreten Schritten: welche Positionen realistisch in Frage kommen, was du dafür brauchst, was zuerst passiert und bis wann. Klein genug, dass es neben allem anderen tatsächlich stattfindet.

 

Was Du kannst und gerade nicht siehst

 

Wer über Jahre einen Familienalltag organisiert hat, hat dabei etwas gelernt, das in fast jedem Job gebraucht wird: unter Zeitdruck priorisieren, mit unvollständigen Informationen entscheiden, Konflikte lösen, mehrere Vorgänge parallel steuern und dabei funktionsfähig bleiben, wenn etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt. Das Problem ist nicht, dass diese Fähigkeiten fehlen. Das Problem ist, dass sie dir selbstverständlich geworden sind und deshalb weder in deinem Lebenslauf noch in deinem Kopf als Kompetenz auftauchen.

Genau daran arbeiten wir. Ich habe zu diesem Thema unter anderem für das Bundesfamilienministerium gecoacht und kenne die Übersetzung von Familienorganisation in berufliche Sprache aus der Praxis. Das ist kein Trostpflaster für die Bewerbungsmappe, sondern die Grundlage dafür, dass du wieder mit einer realistischen Vorstellung von dir selbst in ein Gespräch gehst.

 

Die Lücke im Lebenslauf

 

Sie wird meistens größer gedacht, als sie ist. Was in Bewerbungsgesprächen tatsächlich Eindruck macht, ist nicht ein lückenloser Verlauf, sondern die Fähigkeit, souverän zu erklären, was in dieser Zeit passiert ist und was du daraus mitbringst. Wir üben das, bis du es sagen kannst, ohne dich zu rechtfertigen.

 

Körper und Kopf gehören zusammen

 

Ich komme aus dem Health Coaching und dem Personal Training, deshalb schauen wir auch darauf, wie es dir körperlich geht. Ein Wiedereinstieg kostet Energie, und wer seit Jahren im Dauerlauf ist, hat davon oft weniger übrig, als der Plan voraussetzt. Manchmal ist das die eigentliche Baustelle, und wir fangen dort an.

> Erfahre hier mehr über das Health Coaching.

 

So starten wir

 

Wir arbeiten vor Ort in Meerbusch und Düsseldorf oder online per Videocall, je nachdem, was in deinen Alltag passt. Der Anfang ist ein kostenloses Kennenlerngespräch, 15 Minuten. Da geht es noch nicht um dein Thema in der Tiefe, sondern darum, ob die Chemie stimmt. Wenn ja, nehmen wir uns deine Situation im nächsten Gespräch konkret vor.

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